
Ein Klopfen an der Tür – und schon beginnt das nächste Abenteuer! Troll Tramiel steht plötzlich vor Igebitz’ Häuschen: In seiner Freude über die Heimkehr nach Luminosa hat er das Tor zwischen den Welten offen gelassen. Nun sind die Lumis entwischt – kleine, freche Wesen der Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser – und im ganzen Smaragdwald geht es drunter und drüber. Blätter fallen, Wege verschwinden, der Kristallsee verliert sein Funkeln. Gemeinsam mit Brummel, Ellie und Frido zieht Igebitz los, um Ordnung in den Wald zu bringen. Doch die kleinen Wichte sind schlau – und jeder der Freunde muss seinen ganz eigenen Mut beweisen. Ein warmherziges Vorleseabenteuer über Freundschaft, Zusammenhalt und den Mut, Fehler wiedergutzumachen. Zum Vorlesen ab 4 Jahren.
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| Reihe | Igebitz & seine Freunde |
|---|---|
| Empfohlenes Alter | ab 4 Jahren |
| Text | Edith & Lena Helminger |
| Buchwelt | Igebitz & seine Freunde |
| Illustration | Andreea Hompoth-Voicu |
| Verlag | Filllet Verlag |
| Erschienen | 2021 |
| Seiten | 40 Seiten |
| Format | 22 × 26 cm |
| Einband | Hardcover |
| Extra | mit Landkarte im Buch |
| Preis | € 17,50 · versandkostenfrei ab 29 € |
| Leseförderung | auf Antolin.de gelistet |
| ISBN | 978-3-903405-01-1 |
Leseprobe aus „Chaos im Smaragdwald“, Filllet Verlag 2021
Es waren gerade einmal zwei Wochen vergangen, als Igebitz mit seinen Freunden Brummel, Ellie und Frido sein bisher größtes Abenteuer erlebt hatte: Er war einem echten Troll begegnet – und das sollte nicht ihr letztes Treffen gewesen sein. „Wie schön wäre es, Tramiel in Luminosa besuchen zu können. Zu gerne würde ich auch seine Welt einmal kennenlernen.“ Igebitz war komplett in Gedanken versunken, als ihn ein lautes Klopfen an der Haustüre plötzlich aus seinen Tagträumereien aufschreckte. „Wer kann das nur sein?“, dachte Igebitz. „Ich erwarte doch gar keinen Besuch.“
Als Igebitz seine Haustür öffnete, traute er seinen Augen nicht. Konnte es wirklich wahr sein? Oder war es tatsächlich nur ein Wunschtraum? Nein, keineswegs – denn da stand niemand anderes, als Troll Tramiel aus Luminosa vor seinem Häuschen. „Tramiel, was machst du denn hier? Ich habe mir so sehr gewünscht, dich zu sehen. Und jetzt stehst du wirklich vor mir. Lass dich umarmen, mein Freund“, freute sich Igebitz. Er konnte sein Glück kaum fassen. „Komm doch rein, Tramiel. Bestimmt hast du Hunger. Ich habe gerade Apfelkuchen gebacken und Honigtee aufgebrüht. Du kannst dich gerne in meinen Lehnstuhl setzen und... – Tramiel? Was ist denn los? Du sagst ja gar nichts…“, wunderte sich Igebitz. „Es ist etwas Furchtbares passiert. Und es ist alles meine Schuld“, stammelte Tramiel aufgebracht. „Komm doch erst einmal rein. Dann kannst du mir alles in Ruhe erzählen“, bot Igebitz seinem Freund an. Tramiel aber sprach: „Nein Igebitz, wir haben keine Zeit für Tee und Kuchen. Wir müssen in Ordnung bringen, was ich angerichtet habe. Und dazu brauch ich deine Hilfe. Ich hoffe so sehr, dass es noch nicht zu spät ist…“, schluchzte der verzweifelte Troll.
Tramiel und Igebitz machten sich auf den Weg zu Brummel, Ellie und Frido. „Nun erzähl doch endlich, Tramiel. Was ist denn passiert?“, fragte Igebitz seinen Freund. Der kleine Troll schritt mit gesenktem Kopf durch den Wald und begann schließlich zu erzählen: „Ich bin doch mit eurer Hilfe wieder nach Hause nach Luminosa gekommen und hab mich so gefreut, meine Familie wieder zu sehen. Ich war so glücklich und aufgeregt, dass ich völlig vergessen habe, den Durchgang zwischen eurer und unserer Welt wieder zu verstecken“, berichtete Tramiel. „Ja, aber das macht doch nichts. So können wir den Weg zu dir finden, wann immer wir wollen. Das ist doch wundervoll“, freute sich Igebitz. „Ach Igebitz, vestehst du nicht? Durch das offene Tor können auch andere Wesen aus Luminosa zu euch kommen – nicht nur ich. Und genau das ist passiert. Die Lumis, kleine Wesen der Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser, sind in eure Welt entwischt. Es ist nicht auszudenken, welchen Schabernack sie bei euch treiben werden. Ich hoffe, dass es noch nicht zu spät ist und wir sie rechtzeitig finden.“ Tramiel war zutiefst beunruhigt.
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