
Ein schlimmer Albtraum lässt Igebitz aufschrecken: Sein Freund Tramiel ruft aus der Dunkelheit um Hilfe! Für den kleinen Igel ist klar – das ist ein Zeichen. Kurzentschlossen trommelt er Brummel, Ellie und Frido zusammen, und gemeinsam steigen die vier durch den geheimen Wasserfall hinüber ins Lichtland Luminosa. Doch dort ist das Wunderbare in Gefahr: Der Fluss des Lichts, das Lebenselixier aller Wesen, verliert seinen Glanz und versinkt langsam in Finsternis. Immer mehr Trolle und Lumis werden krank. Wer oder was raubt dem Fluss sein Licht? Eine spannende Spurensuche beginnt – vorbei an frechen Wasserlumis und einem griesgrämigen Einsiedler-Troll, hinein in die tiefste Dunkelheit. Ein warmherziges Vorleseabenteuer über Freundschaft, Mut und die Kraft, gemeinsam alles zu schaffen. Zum Vorlesen ab 4 Jahren.
€ 17,50 · versandkostenfrei ab 29 €
Lieferung über den Filllet Verlag – versandkostenfrei ab 29 € Bestellwert.
| Reihe | Igebitz & seine Freunde |
|---|---|
| Empfohlenes Alter | ab 4 Jahren |
| Text | Edith & Lena Helminger |
| Buchwelt | Igebitz & seine Freunde |
| Illustration | Andreea Hompoth-Voicu |
| Verlag | Filllet Verlag |
| Erschienen | 2021 |
| Seiten | 40 Seiten |
| Format | 22 × 26 cm |
| Einband | Hardcover |
| Extra | mit Landkarte im Buch |
| Preis | € 17,50 · versandkostenfrei ab 29 € |
| Leseförderung | auf Antolin.de gelistet |
| ISBN | 978-3-903405-02-8 |
Leseprobe aus „Luminosa in Gefahr“, Filllet Verlag 2021
Ein neuer Morgen war im Smaragdwald angebrochen. Erste sanfte Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg durch ein kleines Fenster mit blauen Vorhängen in das gemütliche Häuschen von Igel Igebitz. Sie kitzelten den friedlich schlummernden Igel, der bis unter das Kinn mit einer kuscheligen Blätterdecke zugedeckt war. Er schien noch tief und fest zu schlafen und war in einen wunderschönen Traum versunken: „Lass uns noch höher fliegen, Tramiel. Ich möchte den ganzen Smaragdwald von oben sehen“, jauchzte Igebitz vergnügt. Tramiel und Igebitz saßen auf zwei Adlern und flogen durch die Lüfte des Smaragdwaldes. Es war ein tolles Gefühl, leicht wie eine Feder mit dem Wind dahinzugleiten. Doch plötzlich veränderte sich die Luft und es wurde zunehmend dunkler. Es war, als würde sich ein Nebelschleier vor Igebitz‘ Augen legen. „Igebiiiiitz, wo bist du? Ich kann dich nicht mehr sehen!“, rief Tramiel ängstlich. Der Smaragdwald schien in einer tiefen Dunkelheit zu versinken. „Igebiiiiitz – bitte komm und hilf mir!“, hörte Igebitz wieder Tramiels Hilferufe, ohne dass er seinen Freund sehen konnte...
...und im nächsten Moment lag Igebitz mit Schweißperlen auf der Stirn und völlig aufgelöst auf dem Fußboden seines Hauses. So einen furchtbaren Traum hatte der kleine Igel noch nie gehabt. Er rappelte sich auf und war überzeugt: „Tramiel braucht meine Hilfe. Das war ein klares Zeichen – ganz sicher. Ich muss zu ihm gehen!“
So schnell ihn seine kleinen Igelfüße trugen, lief Igebitz los, um seine Freunde Brummel, Ellie und Frido zusammenzutrommeln. „Stellt euch vor, ich hatte einen schlimmen Albtraum“, begann Igebitz aufgebracht zu erzählen. „Was du nicht sagst, Igebitz. Und dafür musst du mich aus meinem kuscheligen Bärenschlaf reißen?“, entgegnete Brummel etwas mürrisch. Auch Ellie und Frido waren nicht sonderlich erfreut, nur wegen eines schlechten Traumes aus den Betten gerissen zu werden.
„Jetzt hört mir doch endlich einmal zu“, sagte Igebitz und stampfte auf den Waldboden. „Tramiel und ich sind im Traum auf unseren Adlern über den Smaragdwald geflogen und plötzlich wurde der ganze Wald dunkel. Tramiel war verschwunden, weil es so düster wurde. Ich konnte nur mehr seine Stimme hören, die vergeblich nach Hilfe rief. So etwas träumt man nicht einfach so. Das war ein Zeichen, versteht ihr? Tramiel braucht unsere Hilfe!“, betonte Igebitz überzeugt. „Meinst du wirklich, wir sollen nur wegen deines Traumes jetzt nach Luminosa gehen?“, keckerte Ellie etwas verdutzt. „Genau das meine ich. Ich irre mich ganz sicher nicht. Tramiel hat in meinem Traum klar gemacht, dass wir ihm helfen müssen“, antwortete Igebitz. „Tramiel kommt doch aus der Welt des Lichts und hat durch den Traum zu Igebitz Kontakt aufgenommen. Wir sollten der Sache nachgehen“, lenkte nun auch Frido ein. „So ist es, wir dürfen keine Zeit verlieren. Vielleicht ist Tramiels Welt Luminosa in großer Gefahr“, sagte Igebitz beunruhigt.
So geht es weiter – im Buch.
Weiterlesen: Buch bestellen ↗Edith Helminger bringt ihre Bücher als interaktive Lesung direkt in Ihre Volksschule – 5 € Lesungsbeitrag pro Kind, bei einer Buchbestellung voll gutgeschrieben.