✨ Interaktive Kinderbuchlesungen für Volksschulen in Österreich ☎ +43 650 6107333  ·  Buch-Shop ↗
Familie · Lesen lernen

Wie Kinder lesen lernen: die Stufen

Vom ersten Wortbild bis zum automatischen Lesen – und was auf jeder Stufe wirklich hilft.

Der Igel Igebitz steigt mit einem aufgeschlagenen Buch in den Pfoten einen Waldweg hinauf, der in Stufen ansteigt; hinter ihm liegt ein dünnes Heft, auf der Stufe vor ihm ein dickeres Buch und ganz oben auf dem bemoosten Felsen ein kleiner Bücherstapel.
Vom einzelnen Laut bis zum Buch führt ein Weg mit Stufen – und keine Stufe lässt sich überspringen.

Kinder lernen das Lesen in einer festen Reihenfolge: erst erkennen sie Wörter an ihrem Aussehen, dann setzen sie Buchstaben mühsam zu Wörtern zusammen, dann erkennen sie häufige Wörter auf einen Blick, und zuletzt läuft alles automatisch ab.

Die Reihenfolge ist bei allen Kindern gleich, das Tempo nicht. Zwischen zwei Kindern derselben Klasse können eineinhalb Jahre liegen, ohne dass eines von beiden ein Problem hätte.

Wer weiß, auf welcher Stufe sein Kind gerade steht, übt nicht mehr an der falschen Stelle – denn jede Stufe braucht eine andere Unterstützung. Der Überblick über den ganzen Weg steht unter Lesen lernen.

Woher die Stufenmodelle kommen

Beschrieben wurden die Stufen erstmals in den 1980er-Jahren, am bekanntesten von der britischen Entwicklungspsychologin Uta Frith mit drei Stufen und später von Renate Valtin in einer feineren Fassung mit sechs. Die Bezeichnungen unterscheiden sich, der beschriebene Ablauf stimmt überein.

Für Eltern ist dabei weniger die Fachsprache interessant als der Grundgedanke: Lesen ist keine Fähigkeit, die man hat oder nicht hat, sondern eine Abfolge von Teilfähigkeiten, die nacheinander automatisiert werden.

Wichtig ist eine Einschränkung, die in der Fachliteratur mitgeliefert wird: Die Stufen sind ein Modell und kein Fahrplan. Kinder überspringen nichts, durchlaufen aber Übergänge fließend und stehen oft für Monate zwischen zwei Stufen.

Die fünf Stufen im Überblick

Die folgende Übersicht fasst den Weg in der Sprache zusammen, in der Eltern ihn im Alltag wiedererkennen. Die Zeitangaben sind grobe Anhaltspunkte für Kinder, die mit sechs Jahren in die Volksschule eintreten.

StufeWas das Kind tutUngefährer ZeitraumWas jetzt hilft
VorläuferTut so, als würde es lesen; erkennt Bücher und Schrift als etwas Bedeutungsvollesvor dem SchuleintrittVorlesen, Reime, Silben klatschen
WortbilderErkennt einzelne Wörter an ihrer Form – den eigenen Namen, „Mama“, Logosletztes Kindergartenjahr bis 1. SchulstufeSchrift im Alltag zeigen, nichts abfragen
LautierenSetzt Buchstabe für Buchstabe zu einem Wort zusammen, langsam und laut1. bis 2. Schulstufe, oft über ein JahrGemeinsames lautes Lesen, sehr kurze Texte
GanzwörterErkennt häufige Wörter sofort, zerlegt nur noch lange oder fremde2. bis 3. SchulstufeLesemenge, leichte Bücher, Wiederholung
AutomatisierungLiest still und versteht dabei; das Lesen selbst fällt nicht mehr aufab 3. bis 4. SchulstufeStoff, der interessiert; Vorlesen bleibt daneben

Stufe 1 und 2: bevor das eigentliche Lesen beginnt

Lange vor dem ersten Buchstaben beginnt ein Kind, sich an Schrift zu orientieren. Es erkennt sein Lieblingsbuch am Umschlag, „liest“ eine auswendig gekannte Geschichte mit umgeblätterten Seiten vor und weiß, dass die Zeichen auf dem Papier etwas bedeuten.

In der nächsten Stufe kommen einzelne Wörter dazu, aber nicht durch Buchstaben: Ein Kind erkennt seinen Namen an der Form, so wie es ein Verkehrszeichen erkennt. Verändert man einen Buchstaben darin, fällt es nicht auf.

Nützlich ist in dieser Zeit alles, was die Lautstruktur der Sprache hörbar macht – Reime, Silben klatschen, Anlaute suchen. Buchstaben drillen bringt nichts, weil das Kind noch keine Verwendung dafür hat.

Stufe 3: das Lautieren, und warum es so lange dauert

Mit der Einführung der Buchstaben beginnt die eigentliche Arbeit. Das Kind verknüpft Buchstabe und Laut und setzt beides zu Wörtern zusammen – laut, langsam und mit hörbarer Anstrengung. M-au-s, und danach die Frage, was da eigentlich stand.

Diese Stufe dauert bei den meisten Kindern über ein Jahr und ist der Punkt, an dem Eltern am häufigsten ungeduldig werden, weil sich scheinbar nichts verändert. Tatsächlich verändert sich sehr viel, nur unsichtbar: Jede Wiederholung macht eine Buchstaben-Laut-Verbindung ein Stück automatischer.

Weil das Erlesen die gesamte Aufmerksamkeit bindet, bleibt für den Inhalt kaum Kapazität. Ein Kind, das einen Satz richtig liest und hinterher nicht weiß, was darin stand, hat kein Konzentrationsproblem, sondern eine ausgelastete Arbeitskapazität.

In dieser Phase nicht nach dem Inhalt fragen. Besser ist, dem Kind nach dem Lesen selbst zu erzählen, worum es ging. Die Geschichte bleibt erhalten, und es kommt keine zweite Aufgabe dazu. Abfragen lässt sich später immer noch – sobald das Erlesen weniger Kraft kostet, kommt das Verständnis von allein zurück.

Stufe 4: wenn Wörter plötzlich da sind

Irgendwann kippt es. Häufige Wörter wie „und“, „ist“, „nicht“ oder „dann“ werden nicht mehr zusammengelautet, sondern auf einen Blick erkannt, und das Lesen klingt mit einem Mal flüssiger.

Der Wechsel geschieht nicht an einem Tag und auch nicht für alle Wörter gleichzeitig. Ein Kind kann einen ganzen Satz zügig lesen und beim nächsten längeren Wort wieder in das alte Lautieren zurückfallen – ein Zeichen von Fortschritt und nicht von Rückschritt.

Was jetzt wirkt, ist Menge: viele leichte Texte statt weniger schwerer. Jedes Wort, das oft genug gesehen wurde, wandert in den Bestand der sofort erkannten Wörter, und dieser Bestand wächst nur durch Wiederholung.

Stufe 5: Automatisierung

Am Ende steht ein Zustand, den Erwachsene nicht mehr bewusst wahrnehmen: Lesen läuft ab, ohne dass man daran denkt. Wer ein Wort sieht, hat es gelesen, ob er will oder nicht.

Erreicht ist dieser Punkt bei den meisten Kindern im Lauf der dritten und vierten Schulstufe, bei manchen früher, bei manchen später. Als Anhaltspunkt für flüssiges Lesen gelten rund 150 Wörter pro Minute – ein Wert, den Kinder erst gegen Ende der Volksschulzeit erreichen.

Jetzt erst wird Lesen zu dem, was Erwachsene damit meinen: ein Werkzeug, um an etwas anderes heranzukommen. Entsprechend wichtig wird der Stoff – ein Kind, das ein Thema liebt, liest darüber deutlich mehr, als jede Übung erreichen würde.

Woran Eltern die aktuelle Stufe erkennen

Am verlässlichsten zeigt es sich beim lauten Lesen eines Textes, den das Kind nicht kennt. Wer dabei auf die Art der Fehler achtet statt auf ihre Anzahl, erkennt die Stufe in wenigen Minuten.

Ein Kind, das langsam, aber richtig liest, steckt in der Lautier-Stufe und braucht Zeit. Ein Kind, das kurze Wörter zügig liest und bei langen zurückfällt, ist im Übergang zur Ganzwort-Stufe. Ein Kind, das flüssig klingt, aber Wörter durch ähnlich aussehende ersetzt, rät – und das ist ein eigenes Thema, beschrieben in Wörterraten beim Lesen.

Nicht aussagekräftig ist dagegen das Lesen eines bekannten Textes. Kinder merken sich Texte erstaunlich gut und tragen sie auswendig vor, was wie flüssiges Lesen klingt, aber keines ist.

Wann die Stufen nicht weitergehen

Auffällig wird es nicht, wenn ein Kind langsam vorankommt, sondern wenn es über ein Schuljahr hinweg auf derselben Stufe stehen bleibt. Ein weiteres Warnzeichen ist, wenn ein Wort beim zweiten und dritten Lesen genauso mühsam bleibt wie beim ersten, denn dann findet keine Automatisierung statt.

Mehr Übung ist an diesem Punkt selten die Lösung. Sinnvoller ist das Gespräch mit der Lehrperson und von dort der Weg zur Schulpsychologie der Bildungsdirektion, deren Leistungen freiwillig, kostenlos und vertraulich sind.

Was dabei geschieht und wie der Unterschied zwischen vorübergehenden Schwierigkeiten und einer diagnostizierten Störung aussieht, steht in Legasthenie und LRS in Österreich.

Angaben geprüft: September 2026. Beträge, Fristen und Empfehlungen werden jährlich nachgesehen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Thema

In welcher Reihenfolge lernen Kinder lesen?
Zuerst tut ein Kind so, als würde es lesen: Es erkennt Bücher und Schrift als etwas Bedeutungsvolles und trägt auswendig gekannte Geschichten vor. Dann erkennt es einzelne Wörter an ihrer Form, meist den eigenen Namen, ohne die Buchstaben zu beachten. Darauf folgt das Lautieren, bei dem es Buchstabe für Buchstabe zu einem Wort zusammensetzt – die längste und anstrengendste Stufe. Anschließend werden häufige Wörter auf einen Blick erkannt, und zuletzt läuft das Lesen automatisch ab. Die Reihenfolge ist bei allen Kindern gleich, das Tempo nicht: Zwischen zwei Kindern derselben Klasse können eineinhalb Jahre liegen, ohne dass eines von beiden ein Problem hätte. Die Stufen sind dabei ein Modell und kein Fahrplan: Kinder überspringen keine davon, durchlaufen die Übergänge aber fließend und stehen oft monatelang zwischen zweien. Wer die aktuelle Stufe kennt, übt nicht mehr an der falschen Stelle.
Wie lange dauert die Lautier-Stufe?
Bei den meisten Kindern über ein Jahr, üblicherweise von der ersten bis in die zweite Schulstufe hinein. Sie ist der Punkt, an dem Eltern am häufigsten ungeduldig werden, weil sich scheinbar nichts verändert: Das Kind liest im Juni noch genauso langsam wie im Februar. Tatsächlich verändert sich sehr viel, nur unsichtbar – jede Wiederholung macht eine Buchstaben-Laut-Verbindung ein Stück automatischer, und irgendwann kippt der ganze Bestand. Weil das Erlesen in dieser Zeit die gesamte Aufmerksamkeit bindet, bleibt für den Inhalt kaum Kapazität übrig. Ein Kind, das einen Satz korrekt liest und hinterher nicht weiß, was darin stand, hat deshalb kein Konzentrationsproblem. Für Eltern ist der praktische Schluss daraus, in dieser Zeit nicht nach dem Inhalt zu fragen, sondern nach dem Lesen selbst zu erzählen, worum es ging. So bleibt die Geschichte erhalten, und es kommt keine zweite Aufgabe dazu.
Woran erkenne ich, auf welcher Stufe mein Kind steht?
Am verlässlichsten beim lauten Lesen eines Textes, den das Kind nicht kennt – und zwar, indem man auf die Art der Fehler achtet statt auf ihre Anzahl. Ein Kind, das langsam, aber richtig liest, steckt in der Lautier-Stufe und braucht vor allem Zeit. Ein Kind, das kurze Wörter zügig liest und bei langen in das alte Zusammenlauten zurückfällt, befindet sich im Übergang zur Ganzwort-Stufe. Ein Kind, das flüssig klingt, aber Wörter durch ähnlich aussehende ersetzt, rät. Nicht aussagekräftig ist dagegen das Lesen eines bekannten Textes: Kinder merken sich Texte erstaunlich gut und tragen sie auswendig vor, was wie flüssiges Lesen klingt, aber keines ist. Hilfreich ist außerdem, den Text nicht zu schwer zu wählen: Eine Seite, auf der das Kind mehr als fünf Wörter nicht auf Anhieb schafft, sagt über seine Stufe wenig aus, weil dann die Textschwierigkeit das Ergebnis bestimmt und nicht die Lesefähigkeit.
Was hilft auf welcher Stufe?
Vor dem eigentlichen Lesen hilft alles, was die Lautstruktur der Sprache hörbar macht: Reime, Silben klatschen, Anlaute suchen, Vorlesen. Buchstaben zu drillen bringt in dieser Zeit nichts, weil das Kind noch keine Verwendung dafür hat. In der Lautier-Stufe wirkt gemeinsames lautes Lesen mit sehr kurzen Texten, täglich und ohne Bewertung. In der Ganzwort-Stufe wirkt Menge: viele leichte Texte statt weniger schwerer, weil jedes oft genug gesehene Wort in den Bestand der sofort erkannten Wörter wandert. Und sobald das Lesen automatisch läuft, entscheidet der Stoff – ein Kind, das ein Thema liebt, liest darüber mehr, als jede Übung erreichen könnte. Quer über alle Stufen hinweg gilt ein Grundsatz: Zehn Minuten täglich wirken stärker als eine lange Einheit pro Woche, weil Automatisierung aus Häufigkeit entsteht und nicht aus Dauer. Und das Vorlesen läuft über sämtliche Stufen hinweg weiter.
Können Kinder eine Stufe überspringen?
Nein. Die Stufen bauen aufeinander auf, weil jede die Automatisierung der vorigen voraussetzt: Ohne sichere Buchstaben-Laut-Verbindungen entsteht kein Bestand sofort erkannter Wörter, und ohne diesen Bestand wird das Lesen nicht automatisch. Was Kinder sehr wohl tun, ist, Übergänge fließend zu durchlaufen und für Monate zwischen zwei Stufen zu stehen. Ein Kind kann seinen eigenen Namen längst auf einen Blick erkennen und gleichzeitig ein kurzes fremdes Wort mühsam zusammenlauten. Auch ein zeitweiliger Rückfall in das alte Lautieren bei langen Wörtern ist normal und kein Rückschritt, sondern ein Zeichen dafür, dass die neue Stufe noch nicht alle Wörter erfasst hat. Gerade diese Rückfälle beunruhigen Eltern oft mehr als der langsame Fortschritt, obwohl sie unbedenklich sind. Verlässlicher als der Vergleich von Woche zu Woche ist der Blick über ein halbes Jahr, und dafür genügt eine notierte Leseminute pro Monat.
Mein Kind liest langsamer als die anderen in der Klasse – ist das ein Problem?
In den meisten Fällen nicht. Die Reihenfolge der Stufen ist bei allen Kindern gleich, das Tempo unterscheidet sich stark, und zwischen zwei Kindern derselben Klasse können eineinhalb Jahre liegen, ohne dass eines von beiden eine Schwierigkeit hätte. Entscheidend ist nicht der Abstand zu den anderen, sondern die eigene Entwicklung: Verändert sich etwas über die Monate hinweg, ist alles in Ordnung, auch wenn es langsam geht. Auffällig wird es erst, wenn ein Kind über ein ganzes Schuljahr hinweg auf derselben Stufe stehen bleibt oder wenn ein Wort beim zweiten und dritten Lesen genauso mühsam bleibt wie beim ersten – dann findet keine Automatisierung statt. Hilfreich ist außerdem zu wissen, dass ein Kind, dem das Lesen schwerfällt, in einer österreichischen Volksschulklasse kein Einzelfall ist: Bei der Lesestudie PIRLS 2021 zählten 20 Prozent der Kinder der vierten Schulstufe zur Risikogruppe.
Was bedeutet „automatisiertes Lesen“?
Gemeint ist der Zustand, den Erwachsene nicht mehr bewusst wahrnehmen: Lesen läuft ab, ohne dass man daran denkt. Wer ein Wort sieht, hat es gelesen, ob er will oder nicht – ein Straßenschild lässt sich nicht ansehen, ohne es zu lesen. Erreicht ist dieser Punkt bei den meisten Kindern im Lauf der dritten und vierten Schulstufe. Erst dann wird Lesen zu dem, was Erwachsene damit meinen: ein Werkzeug, um an etwas anderes heranzukommen, statt einer Aufgabe für sich. Als Anhaltspunkt für flüssiges Lesen gelten rund 150 Wörter pro Minute, ein Wert, den Kinder gegen Ende der Volksschulzeit erreichen und den man von einem Leseanfänger keinesfalls erwarten sollte. Dorthin führt kein Weg über Druck, sondern über Menge und über Stoff, der das Kind interessiert. Was ein Kind freiwillig liest, zählt dabei genauso wie das, was die Schule vorgibt – Sachbücher, Comics und Zeitschriften eingeschlossen.
Woher stammen die Stufenmodelle?
Beschrieben wurden sie erstmals in den 1980er-Jahren, am bekanntesten von der britischen Entwicklungspsychologin Uta Frith mit drei Stufen – logographemisch, alphabetisch, orthographisch – und später von Renate Valtin in einer feineren Fassung mit sechs Stufen bis hin zur Automatisierung. Die Bezeichnungen unterscheiden sich, der beschriebene Ablauf stimmt überein. Für Eltern ist weniger die Fachsprache interessant als der Grundgedanke dahinter: Lesen ist keine Fähigkeit, die man hat oder nicht hat, sondern eine Abfolge von Teilfähigkeiten, die nacheinander automatisiert werden. Die Fachliteratur liefert dazu eine Einschränkung mit: Die Stufen sind ein Modell und kein Fahrplan. Wer wissen möchte, wie sich das im Alltag anfühlt, achtet am besten einmal bewusst darauf, wie das eigene Kind ein unbekanntes Wort angeht: Genau dieser Moment zeigt die aktuelle Stufe deutlicher als jede Beschreibung.
Weiterlesen

Passende Beiträge

Newsletter

Neue Geschichten & Gratis-Material

Erhalte Lese- und Vorlesetipps, kostenlose Igebitz-Downloads und Neuigkeiten zu Büchern & Lesungen – ca. einmal im Monat, jederzeit abbestellbar.