Erek ist der Sohn des Hofschmieds im Königreich Ethoria. Er träumt davon, ein echter Ritter zu werden – und besitzt dafür genau ein Holzschwert.
Als der magische Schutzstein verschwindet, der das Königreich bewahrt, sieht er seine Chance. Er zieht los, ohne Rüstung, ohne Pferd, ohne Auftrag.
Wohin die Reise führt
Durch den Glimmerwald, von dem es heißt, dass mehr Menschen hineingehen als herauskommen. Weiter über die Grashügel zum Nomadenvolk der Nassai, das ihn gastfreundlich aufnimmt. Und schließlich hinauf in die Kristallberge.
Begleitet wird er von Prinzessin Thaera, die sich heimlich aus dem Schloss geschlichen hat.
Ein Ritterabenteuer ohne Kampf
In Ethoria zählt nicht das Schwert. Die Hindernisse auf Ereks Weg lassen sich nicht mit Gewalt lösen, sondern mit Mut, Mitgefühl und Klugheit – ein bewusster Gegenentwurf zum klassischen Ritterbuch.
Auch die Gegner, die Petilonen, treten nie leibhaftig auf. Es wird nur von ihnen erzählt, und genau das macht sie unheimlich.
Was aus Erek wird
Am Ende trägt er einen Titel, den er sich nicht erkämpft, sondern verdient hat. Wie es dazu kommt, verrät das Buch – und hier steht es bewusst nicht.
