✨ Interaktive Kinderbuchlesungen für Volksschulen in Österreich ☎ +43 650 6107333  ·  Buch-Shop ↗
Figur · Prinzessin · die zweite Heldin

Prinzessin Thaera

Keine Prinzessin zum Retten – sie schleicht sich selbst aus dem Schloss und reitet mit.

Prinzessin Thaera – freigestellte Illustration aus „Das Geheimnis des Schutzsteins“
Thaera im Kapuzenumhang, mit dem sie sich aus dem Schloss schleicht.

Prinzessin Thaera ist die Tochter von König Waruson und die zweite Hauptfigur in Ritter Erek. Man erkennt sie an ihrem lockigen Haar und dem Kapuzenumhang, unter dem sie das Schloss verlässt.

Sie ist nicht dabei, weil jemand sie mitgenommen hat. Sie ist dabei, weil sie mit will – und weil sie ihrem Vater etwas beweisen möchte.

Warum Thaera mitgeht

Weil sie mehr sein will als die Prinzessin im Schloss. Ihr Vater sieht in ihr die Tochter, die beschützt gehört; sie sieht in sich jemanden, der gebraucht wird.

Also schleicht sie sich heimlich davon – bevor Erek überhaupt weiß, dass er Gesellschaft bekommt.

Was sie zur Geschichte beiträgt

Die Hälfte. Thaera trägt die gefährlichen Etappen mit, denkt mit und hält Erek an mehr als einer Stelle davon ab, etwas Unüberlegtes zu tun. Ohne sie käme er nicht durch.

Warum diese Figur wichtig ist

Weil Prinzessinnen in Kinderbüchern oft die Belohnung für den Helden sind. Thaera ist die zweite Heldin – mit eigenem Motiv, eigenem Entschluss und eigenem Anteil am Ausgang.

Häufige Fragen zu Prinzessin Thaera

Wer ist Prinzessin Thaera?
Thaera ist die Königstochter aus Ritter Erek und die zweite Hauptfigur des Buches: klug, eigensinnig und fest entschlossen, ihrem Vater etwas zu beweisen. Ihr Vater ist König Waruson, und man erkennt sie an ihrem lockigen Haar und dem Kapuzenumhang, unter dem sie das Schloss verlässt. Sie schließt sich Erek nicht an, weil er sie mitnimmt, sondern weil sie selbst mitwill – sie schleicht sich heimlich davon, bevor er überhaupt weiß, dass er Gesellschaft bekommt. In der Geschichte trägt sie die Hälfte: Sie geht die gefährlichen Etappen mit, denkt mit und hält Erek an mehr als einer Stelle davon ab, etwas Unüberlegtes zu tun. Ohne sie käme er nicht bis in die Kristallberge. Ihr Weg führt gemeinsam mit Erek durch den Glimmerwald, über die Grashügel zum Nomadenvolk der Nassai und schließlich hinauf in die Kristallberge, wo sich entscheidet, was aus dem verschwundenen Schutzstein geworden ist.
Ist Thaera eine klassische Märchenprinzessin?
Ganz und gar nicht. Thaera wartet nicht darauf, gerettet zu werden – sie schleicht sich heimlich aus dem Schloss, reitet mit und trägt die Hälfte des Abenteuers. Das ist eine bewusste Entscheidung der Autorin: Prinzessinnen sind in Kinderbüchern oft die Belohnung für den Helden am Ende der Geschichte. Thaera dagegen ist die zweite Heldin, mit eigenem Motiv, eigenem Entschluss und eigenem Anteil am Ausgang. Sie geht die gefährlichen Etappen mit, denkt mit und bewahrt Erek mehrfach vor Unüberlegtem. Für Kinder – für Mädchen wie für Buben – ist sie deshalb eine Figur, an der sich zeigen lässt, dass eine Rolle nicht festlegt, was jemand kann. Ihr Gegenüber Erek ist im Übrigen ebenso wenig ein klassischer Ritter: Er zieht mit einem Holzschwert los. Auch das Ende folgt dieser Linie: Der Titel, den Erek am Schluss trägt, ist keiner, den er erkämpft hat.
Warum verlässt Thaera das Schloss?
Weil sie beweisen will, dass sie mehr kann, als ihr Vater ihr zutraut. König Waruson sieht in ihr die Tochter, die beschützt gehört; sie selbst sieht in sich jemanden, der gebraucht wird. Also schleicht sie sich heimlich davon – im Kapuzenumhang, bevor Erek überhaupt weiß, dass er Gesellschaft bekommt. Anlass ist das Verschwinden des magischen Schutzsteins, der das Königreich Ethoria bewahrt. Dieser Beweggrund macht sie für Kinder gut nachvollziehbar, weil er sehr vertraut ist: unterschätzt zu werden von jemandem, dessen Meinung einem wichtig ist. Dass die Geschichte ihr am Ende recht gibt, ohne den Vater zur Gegenfigur zu machen, gehört zu den ruhigeren Stärken des Buches. Erzählt wird das ohne erhobenen Zeigefinger – Thaera hält keine Rede über ihre Rolle, sie geht einfach mit und macht die Hälfte der Arbeit. Für Kinder ist das überzeugender als jede Erklärung.
In welchem Buch kommt Thaera vor?
Thaera kommt in Das Geheimnis des Schutzsteins vor, dem ersten Band von Ritter Erek. Sie ist dort nicht Nebenfigur, sondern gleichberechtigte zweite Hauptfigur neben Erek und von der Flucht aus dem Schloss bis in die Kristallberge durchgehend dabei. Das Buch ist ab 5 Jahren zum Vorlesen empfohlen und eignet sich zum Selberlesen, sobald längere Kapitel gelingen. Ihr gemeinsamer Weg führt durch den Glimmerwald, über die Grashügel zum Nomadenvolk der Nassai und schließlich hinauf in die Kristallberge. Gekämpft wird dabei nicht: Die Hindernisse lassen sich nur mit Mut, Mitgefühl und Klugheit lösen, und die Gegner, die Petilonen, treten nie leibhaftig auf. Ein zweiter Band ist bislang nicht erschienen; die Geschichte ist in sich abgeschlossen und lässt sich ohne Vorkenntnisse lesen. Wer sie mag, findet in den Lesebüchern um Igebitz eine ähnlich gebaute Abenteuergeschichte für dieselbe Altersstufe.
Bücher

Bücher mit Prinzessin Thaera

Prinzessin Thaera in einer Geschichte erleben

Entdecke die Bücher rund um Prinzessin Thaera – versandkostenfrei ab 29 € vom Filllet Verlag – oder erlebe eine Geschichte live als interaktive Lesung.