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Figur · Frosch · der Vorsichtige

Frido

Ängstlich an Land, furchtlos im Wasser – der Frosch, der jedes Mal über sich hinauswächst.

Frido, der Frosch – freigestellte Illustration aus den Igebitz-Lesebüchern
Frido mit Hut, Lupe und allem, was man für ein Abenteuer braucht.

Frido ist der grasgrüne Frosch im Smaragdwald und der Vorsichtigste der vier. Er erschrickt leicht, überlegt lange und würde am liebsten umkehren, bevor es überhaupt losgeht.

Und dann kommt jedes Mal der Punkt, an dem es ins Wasser geht – und Frido ist plötzlich der, auf den sich alle verlassen. Kein anderer in der Gruppe kann, was er kann.

Wo wohnt Frido?

In einem kleinen Teich nahe der steinernen Brücke, dessen Wasser im Sonnenlicht fast magisch glitzert. Rundherum wachsen Rohrkolben, auf der Oberfläche liegen Seerosen in allen Farben.

Warum Frido die wichtigste Figur für ängstliche Kinder ist

Frido ist nicht der Mutige, der anderen Mut macht. Er ist der, der Angst hat und trotzdem geht. Für Kinder, die sich selbst als vorsichtig erleben, ist das der Unterschied zwischen einer Heldenfigur zum Bewundern und einer zum Wiedererkennen.

In Wie alles begann würde er am liebsten sofort wieder unter der Brücke verschwinden – und geht dann doch mit über die steinerne Brücke. Genau dieses Muster wiederholt sich in jedem Buch.

Was Frido beisteuert

Wenn es um Wasser geht, führt Frido. Er taucht, er schwimmt, er kennt jede Untiefe. Beim Herrichten von Igebitz’ Häuschen holt er das Wasser von seinem Teich und putzt die Fenster blitzeblank – während die anderen noch überlegen, wo man anfängt.

Häufige Fragen zu Frido

Wer ist Frido?
Frido ist der grasgrüne Frosch im Smaragdwald und der Vorsichtigste in Igebitz’ Freundesgruppe. Er erschrickt leicht, überlegt lange und würde am liebsten umkehren, bevor es überhaupt losgeht. Er wohnt in einem kleinen Teich nahe der steinernen Brücke, dessen Wasser im Sonnenlicht fast magisch glitzert; rundherum wachsen Rohrkolben, auf der Oberfläche liegen Seerosen in allen Farben. Und dann kommt in jeder Geschichte der Punkt, an dem es ins Wasser geht – und Frido ist plötzlich der, auf den sich alle verlassen. Kein anderer in der Gruppe kann, was er kann: Er taucht, er schwimmt, er kennt jede Untiefe. Beim Herrichten von Igebitz’ Häuschen holt er das Wasser von seinem Teich und putzt die Fenster blitzeblank, während die anderen noch überlegen, wo man anfängt. Sein Zuhause am Teich ist damit zugleich sein Fachgebiet – und der Ort, an dem ihn die anderen aufsuchen, wenn sie nicht weiterwissen.
Ist Frido ängstlich?
Ja, und das bleibt auch so – das ist das Besondere an dieser Figur. Frido legt seine Angst nicht ab, sondern überwindet sie in jedem Buch aufs Neue. In Wie alles begann würde er am liebsten sofort wieder unter der Brücke verschwinden und geht dann doch mit über die steinerne Brücke; genau dieses Muster wiederholt sich in jedem Band. Damit ist er nicht der Mutige, der anderen Mut macht, sondern der, der Angst hat und trotzdem geht. Für Kinder, die sich selbst als vorsichtig erleben, ist das der Unterschied zwischen einer Heldenfigur zum Bewundern und einer zum Wiedererkennen – und er ist deshalb oft ihre Lieblingsfigur. Eltern, die ein zurückhaltendes Kind haben, können über Frido ins Gespräch kommen, ohne das Kind selbst zum Thema zu machen. Erzählerisch funktioniert das, weil die Bücher seine Angst nie als Fehler behandeln, den er ablegen müsste, sondern als Eigenschaft, mit der sich leben lässt.
Was kann Frido besser als die anderen?
Alles, was mit Wasser zu tun hat: tauchen, schwimmen, Wege finden, Untiefen erkennen. Sobald es ins Wasser geht, dreht sich die Rollenverteilung in der Gruppe um – der Ängstlichste führt, und die anderen folgen ihm. Das ist erzählerisch kein Zufall, sondern der Kern der Figur: Jeder in der Gruppe hat ein Feld, auf dem er der Beste ist, und bei Frido liegt es ausgerechnet dort, wo er sich sonst nie vordrängen würde. Brummel bringt Kraft ein, Ellie Geschick und Einfälle, Igebitz Besonnenheit, Tramiel Licht. Beim Herrichten von Igebitz’ Häuschen zeigt sich das in klein: Frido holt das Wasser von seinem Teich und putzt die Fenster blitzeblank, während die anderen noch überlegen, wo man überhaupt anfängt. Für Kinder ist das die vielleicht wichtigste Botschaft der ganzen Gruppe: Es gibt kein Kind, das nichts kann – es gibt nur Situationen, in denen jemand anderer an der Reihe ist.
In welchen Büchern kommt Frido vor?
Frido kommt in neun der vierzehn Bücher vor: in den Bilderbüchern ab Wie alles begann, in allen vier Lesebüchern der Amulett-Trilogie und im Weihnachtsbuch. In den beiden Pappbüchern für die Allerkleinsten ist er noch nicht dabei. Er gehört damit von der ersten Begegnung im Smaragdwald an durchgehend zur Gruppe. Sein Muster bleibt über alle Bände gleich und wird dadurch für Kinder wiedererkennbar: Er zögert, er fürchtet sich, und er geht trotzdem mit – und sobald Wasser im Spiel ist, übernimmt er die Führung. Wer die Reihe neu beginnt, findet die passende Einstiegsstufe und die vollständige Lesefolge unter Igebitz-Reihenfolge. Die Bilderbücher lassen sich dabei in freier Folge lesen, während die Lesebücher eine durchgehende Geschichte erzählen. Für ein vorsichtiges Kind lohnt es sich, mit Wie alles begann zu starten, weil Fridos Zögern dort zum ersten Mal beschrieben wird.
Bücher

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