Frido ist der grasgrüne Frosch im Smaragdwald und der Vorsichtigste der vier. Er erschrickt leicht, überlegt lange und würde am liebsten umkehren, bevor es überhaupt losgeht.
Und dann kommt jedes Mal der Punkt, an dem es ins Wasser geht – und Frido ist plötzlich der, auf den sich alle verlassen. Kein anderer in der Gruppe kann, was er kann.
Wo wohnt Frido?
In einem kleinen Teich nahe der steinernen Brücke, dessen Wasser im Sonnenlicht fast magisch glitzert. Rundherum wachsen Rohrkolben, auf der Oberfläche liegen Seerosen in allen Farben.
Warum Frido die wichtigste Figur für ängstliche Kinder ist
Frido ist nicht der Mutige, der anderen Mut macht. Er ist der, der Angst hat und trotzdem geht. Für Kinder, die sich selbst als vorsichtig erleben, ist das der Unterschied zwischen einer Heldenfigur zum Bewundern und einer zum Wiedererkennen.
In Wie alles begann würde er am liebsten sofort wieder unter der Brücke verschwinden – und geht dann doch mit über die steinerne Brücke. Genau dieses Muster wiederholt sich in jedem Buch.
Was Frido beisteuert
Wenn es um Wasser geht, führt Frido. Er taucht, er schwimmt, er kennt jede Untiefe. Beim Herrichten von Igebitz’ Häuschen holt er das Wasser von seinem Teich und putzt die Fenster blitzeblank – während die anderen noch überlegen, wo man anfängt.








