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Figur · Igel · der Held

Igebitz

Der Igel, dem ein Sturm das Zuhause nahm – und der im Smaragdwald drei Freunde fand.

Igebitz, der kleine Igel, mit ausgebreiteten Armen auf einer kleinen Blumenwiese – cremefarbenes Hemd, roter Gürtel mit Silberschnalle und Taschenuhr, braune Hose und Stiefel.
Igebitz in seiner Abenteuerkluft, gezeichnet von Andreea Hompoth-Voicu.

Igebitz ist der kleine Igel, mit dem alles anfängt. In Wie alles begann hat ein schwerer Sturm sein Zuhause unter einer alten Eiche zerstört. Er zieht los, kommt in den Smaragdwald – und trottet dort zunächst traurig am kleinen Wunschsee entlang, weil er niemanden kennt.

Was dann passiert, trägt die ganze Reihe: Er trifft Brummel, Frido und Ellie, und die drei richten ihm gemeinsam ein verfallenes Häuschen her. Aus dem Igel ohne Zuhause wird der, bei dem sich alle treffen.

Wo wohnt Igebitz?

In einem kleinen Häuschen, das direkt in den Stamm einer alten Eiche gebaut ist, mit einer großen runden Holztür. Es stand lange leer und war ziemlich verfallen, als die Freunde es entdecken.

Das Haus hat eine Vorgeschichte: Es gehörte einmal einem Wolf, der vor langer Zeit aus dem Smaragdwald fortgegangen ist. Wer dieser Wolf war, erfährt man erst viel später.

Was macht Igebitz aus?

Er ist der Besonnene in der Gruppe – der, der fragt, bevor er losrennt, und der die anderen zusammenhält, wenn es schwierig wird. Wenn Gefahr droht, rollt er sich zur Stachelkugel; das rettet mehr als einmal die Lage.

Zu Hause backt er Apfelkuchen und brüht Honigtee auf. Wer bei Igebitz klopft, wird zuerst einmal an den Tisch gebeten – auch ein wildfremder Troll.

In welchen Büchern kommt Igebitz vor?

In allen. Er beginnt in den beiden Pappbüchern für die Allerkleinsten, trägt die vier Bilderbücher und steht in den vier Lesebüchern im Zentrum der Suche nach dem Amulett der Freundschaft. Welches Buch wann passt, steht unter Igebitz-Reihenfolge.

Häufige Fragen zu Igebitz

Wer ist Igebitz?
Igebitz ist ein kleiner Igel und die Hauptfigur der Kinderbücher von Edith Helminger. In Wie alles begann zerstört ein schwerer Sturm sein Zuhause unter einer alten Eiche; er zieht los, kommt neu in den Smaragdwald und trottet dort zunächst traurig am kleinen Wunschsee entlang, weil er niemanden kennt. Dort trifft er den Bären Brummel, den Frosch Frido und das Eichhörnchen Ellie, die ihm gemeinsam ein verfallenes Häuschen im Stamm einer alten Eiche herrichten. Aus dem Igel ohne Zuhause wird der, bei dem sich alle treffen. Igebitz ist nicht der Stärkste und nicht der Schnellste der Gruppe, sondern der Besonnene: der, der fragt, bevor er losrennt, und der die anderen zusammenhält, wenn es schwierig wird. Er kommt in allen vierzehn Büchern vor – von den Pappbüchern für die Allerkleinsten bis zu den Lesebüchern der Amulett-Trilogie.
Warum zieht Igebitz in den Smaragdwald?
Weil ein schwerer Sturm sein altes Zuhause unter einer alten Eiche zerstört hat. Igebitz bleibt nichts anderes übrig, als loszuziehen und einen neuen Platz zum Wohnen zu suchen – und so kommt er in den Smaragdwald. Dass er dort mehr findet als ein Dach über dem Kopf, ist der eigentliche Kern der Geschichte: Er findet drei Freunde, die ihm ein verfallenes Häuschen im Stamm einer alten Eiche herrichten, jeder mit dem, was er am besten kann. Für Kinder ist dieser Anfang aus einem bestimmten Grund gut zugänglich. Neu irgendwo hinzukommen und zunächst niemanden zu kennen, ist ein Gefühl, das die meisten aus dem Kindergarten, der Schule oder einem Umzug kennen. Die Geschichte nimmt dieses Gefühl ernst, lässt Igebitz aber nicht darin allein, sondern zeigt, wie aus Fremdsein Zugehörigkeit wird. Erwachsene lesen den Anfang oft als Umzugsgeschichte, Kinder als Freundschaftsgeschichte – beides steckt darin.
Wer sind Igebitz’ Freunde?
Igebitz’ engste Freunde sind der Bär Brummel, der Frosch Frido und das Eichhörnchen Ellie. Die drei begegnen ihm gleich im ersten Bilderbuch und richten ihm sein neues Zuhause her: Brummel trägt und hebt, Ellie klettert aufs Dach und stopft die Löcher mit Moos und Rinde, Frido holt Wasser von seinem Teich und putzt die Fenster. Ab Das zerstörte Waldfest kommt Tramiel dazu, ein Troll aus der Lichtwelt Luminosa hinter dem Regenbogenwasserfall – der Einzige, der auf den ersten Blick fremd wirkt und genau deshalb zeigt, wie eine Gruppe jemanden aufnimmt. Die vier ergänzen einander bewusst: Jede Figur kann etwas, das den anderen fehlt, und keine Aufgabe wird von einer allein gelöst. Wer wissen möchte, wie die einzelnen Figuren zusammengehören und wer wann dazustößt, findet zu jeder von ihnen eine eigene Seite mit Steckbrief, Zuhause und Auftritten in den Büchern. Alle fünf Figuren sind über die Figurenübersicht erreichbar.
Was kann Igebitz besonders gut?
Zusammenhalten. Igebitz ist nicht der Stärkste und nicht der Schnellste der Gruppe – das sind Brummel und Ellie –, aber er ist derjenige, der in schwierigen Momenten überlegt, statt loszustürmen. Er fragt nach, bevor entschieden wird, und er merkt als Erster, wenn jemand in der Gruppe nicht mehr mitkommt. Wenn tatsächlich Gefahr droht, rollt er sich zur Stachelkugel zusammen; das rettet mehr als einmal die Lage. Zu Hause backt er Apfelkuchen und brüht Honigtee auf, und wer bei ihm anklopft, wird zuerst einmal an den Tisch gebeten – auch ein wildfremder Troll. Genau diese Gastfreundschaft macht sein Häuschen im Lauf der Reihe zum Treffpunkt. Für Kinder ist er deshalb eine Heldenfigur, die nicht über Stärke funktioniert, sondern über Rücksicht. Kinder erkennen daran früh ein Prinzip, das die ganze Reihe trägt: Nicht wer am meisten kann, ist am wichtigsten, sondern wer im richtigen Moment das Richtige beiträgt.
Für welches Alter sind die Igebitz-Bücher?
Die Igebitz-Welt umfasst vierzehn Bücher in drei Stufen, sodass sie ein Kind über mehrere Jahre begleiten kann. Die beiden Pappbücher sind ab 2 Jahren gedacht, die vier Bilderbücher ab 4 Jahren und die Lesebücher der Amulett-Trilogie ab 6 Jahren. Igebitz selbst kommt in allen vor, die Geschichten wachsen also mit dem Kind mit. Altersangaben auf Kinderbüchern sind dabei Anhaltspunkte und keine Grenzen: Für vorgelesene Bücher gilt eine andere Schwelle als für selbst gelesene, denn vorlesen darf man deutlich schwieriger, als ein Kind allein bewältigen würde. Wer unsicher ist, wo der Einstieg am besten liegt und in welcher Folge die Bände gelesen werden, findet die vollständige Übersicht unter Igebitz-Reihenfolge. Eltern, die nach einem Einstieg für ein sehr junges Kind suchen, beginnen am besten mit den Pappbüchern und wechseln erst zu den Bilderbüchern, wenn das Kind längere Geschichten am Stück hören mag.
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